Spezialrassen

 

Der Verein ÖNGENE (Österreichische Nationalvereinigung für Genreserven) hat in Zusammenarbeit mit den Bundesländern und dem Landwirtschafts- ministerium Anforderungsprofile zur Erstellung von Generhaltungsprogrammen einzelner Rinderrassen ausgearbeitet. Bei gefährdeten Rassen, die eine gewisse Mindestanzahl an weiblichen Rindern unterschreiten, steht der Erhalt der genetischen Vielfalt und nicht die Leistungsselektion im Vordergrund.

Da sie sich auf Grund ihrer genetischen Anlagen eher für die Fleischproduktion eignen, sind die einzelnen Verbände organisatorisch meist den entsprechen- den Landesverbänden zugeordnet.

Neben Original Pinzgauern und Tiroler Grauvieh nehmen folgende Spezialrassen an diesem Programm teil:

  • Murbodner
  • Kärntner Blondvieh
  • Waldviertler Blondvieh
  • Tux-Zillertaler
  • Original Braunvieh
  • Ennstaler Bergschecken
  • Pustertaler Sprinzen

Auf Grund ihrer Anspruchslosigkeit eignen sie sich besonders für die extensive Fleisch- produktion unter schwierigen Produkti- onsbedingungen oder im Nebenerwerb.